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Was hat Autismus mit Tischtennis zu tun?

Was mich betrifft, ich bin Autist und ich spiele gerne Tischtennis.

Tischtennis hat mir viel geholfen so manche Problematik in Verbindung mit meinem Autismus zu kompensieren:

  • man braucht und hat meist keinen Körperkontakt - das ist positiv; (das Shakehands vor und nach dem Spiel kann ich akzeptieren)
  • man spielt alleine (man hat mind. 2,74 m Platte zwischen sich und dem Gegner) - auch das ist positiv,
  • auch im Doppel vermeidet man jeglichen Kontakt mit dem Partner
  • es wird sowohl der Geist als auch der Körper voll beansprucht
  • manche körperlichen Koordinationsproblematiken können trainiert werden
  • man kann völlig von den Alltagsproblemen abschalten
  • die Einzelspiele werden in einer Mannschaft gewertet - das ist besonders positiv, denn dadurch lernt man eine gewisse Teamzugehörigkeit.

Nun spiele ich in erster Linie hobbymäßig, jedoch in einer sehr interessanten Situation; während ein sogenannter Garagenspieler (man möge mir diesen Ausdruck verzeihen, aber er beschreibt diese Art Spieler doch sehr gut) gegen mich kaum eine Chance hat, so tritt der umgekehrte Effekt ein, wenn ich gegen die meisten meiner Vereinskameraden antrete. :-)

Zu weiterer Info:

http://www.tsv-wartenberg.de/

 

 

 

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